Als Antwort auf : wer hat tips im frequenzbereich geschrieben von MESIA aus berlin on August 03, 2000 at 07:14:47:
Über dieses Thema kann man zwar ganze Bücher schreiben, jedoch hier eine kleine
Übersicht, die ich in meinen Unterlagen gefunden habe (bin SAE-Student):
Bass Drum: Tiefe bei ca. 60 - 80 Hz, Resonanzen bei ca. 120 Hz, Kickanteil bei 2,5 - 4 kHz
Snare Drum: Wärme bei ca. 250 Hz, Klarheit bei ca. 5 kHz
HiHat/Becken: Gong-Sound bei ca. 200 Hz, Glanz bei ca. 7,5 - 12 kHz
Toms: Fülle bei (je nach Stimmung) 80 - 300 Hz, Attack bei ca. 5 kHz
E-Bass: Tiefen bei ca. 80 - 120 Hz, Attack bei 700 Hz - 1 kHz, Griffgeräusche bei ca. 2,5 kHz
Akustik-Gitarre: Tiefe bei 80 - 120 Hz, Fülle bei ca. 250 Hz, Klarheit bei 2,5 - 5 kHz
Hammond-Orgel: Tiefe bei 80 - 120 Hz, Fülle bei ca. 250 Hz, Präsenzen bei ca. 2,5 kHz
Klavier / Flügel: Tiefe bei 80 - 120 Hz, Präsenz bei 2,5 - 5 kHz, Brillanz bei ca. 10 kHz,
"Honky-Tonk-Sound" bei 2,5 kHz (schmalbandig anheben)
Blechbläser: Wärme bei 120 - 240 Hz, Schärfe bei 5 - 7,5 kHz
Streicher: Fülle bei 240 Hz, Streichgeräusche bei ca. 7,5 - 10 kHz
Conga / Bongo: Resonanz bei 200 - 240 Hz, Präsenzen (Anschlaggeräusche) bei ca. 5 kHz
Vocals: Fülle bei ca. 120 Hz, Dröhnen bei ca. 200 - 240 Hz, Präsent bei ca. 3 - 4 kHz, Brillanz bei 7,5 - 10 kHz
Generell bei ALLEN Einsatzgebieten gilt: Hören, hören, hören!!!
Es kann beispielsweise bei einem Reggae auch schonmal vorkommen, daß der Baß
frequenzmäßig unterhalb von der Bassdrum angehoben wird. Wichtig bei den beiden ist,
daß sie frequenzmäßig immer nebeneinander, niemals übereinander liegen.
Viel Spaß beim experimentieren,
Georg :)
: mich würde mal interessieren welcher sound mit welcher frequenz(EQ) am besten zu bearbeiten ist. z.B. kick - 60Hz oder so ähnlich. hat jemand erfahrung da draußen??? danke im vorraus